Sarkopenie und Dynapenie. Was ist das und warum ist jeder Mensch betroffen?



Sarkopenie und Dynapenie was ist das eigentlich?

Unter Sarkopenie versteht man den Abbau von Muskelmasse, den sogenannten Muskelschwund.
Menschen mit Sarkopenie haben eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit, verbrennen weniger Kalorien, haben eine höhere Neigung zu Stürzen und dadurch bedingt auch weitere Verletzungen.

Dynapenie ist der klassische Kraftverlust. Den Verlust von Muskelkraft im Alltag merkt man zum Beispiel, wenn das Treppen steigen immer schwerer fällt oder man aus dem Sessel mit der Kraft der eigenen Beine nicht mehr ohne weiteres aufstehen kann und man sich zusätzlich mit den Armen nach oben drücken muss.


Folgen der Sarkopenie


Ab dem 25. Lebensjahr verliert jeder Mensch bis zu 1% Muskulatur pro Jahr. Bei einem über 50 jährigen Menschen sind es 3% Verlust pro Jahr und bei einem Menschen über 60 sogar bis zu 5% Muskelmasseverlust pro Jahr!
Dieser Abbau der Muskulatur wird durch Bewegungsmangel, Übergewicht und Nährstoffmangel stark beschleunigt. Treibt ein Mensch also bis zu seinem 70. Lebensjahr keinen Sport, verliert er bis zu 40% seiner Muskelmasse.
Bei vielen älteren Menschen wird der Prozess dadurch beschleunigt, dass die schnelle Muskelermüdung als Ausrede benutzt wird, um sich noch weniger zu bewegen.


Doch was heißt das genau, wenn wir unsere Muskelmasse verlieren?


Je weniger Muskulatur der Mensch besitzt, desto weniger Kraft hat er und desto schlechter wird z.B. auch die Koordination. Das führt dazu, dass sich die Haltung verschlechtert, man immer schlechter laufen kann und die Kraft zunehmend abnimmt. Auf lange Sicht werden alltägliche Aktivitäten nicht mehr möglich sein. Durch den Muskelabbau sind komplizierte Bewegungen nicht mehr so leicht auszuführen, als nächstes sind auch geschmeidige und runde Bewegungen nicht mehr möglich und schlussendlich kommt es durch die fehlende Stabilität häufiger zu Stürzen und Verletzungen. 
Somit ist Ihre Muskulatur entscheidend dafür, welchen Weg Sie im Leben einschlagen werden.


Was tun?


Die beste Prävention bei Sarkopenie ist es bereits frühzeitig mit einem präventiven Muskelkraftraining zu beginnen.
Ein individuelles und betreutes Krafttraining ist hierbei unabdingbar, um Muskelmasse aufzubauen, sowie die Beweglichkeit und Stabilität zu erhalten.
Jedoch ist hier gelegentliches Spazieren gehen, Gartenarbeit oder ähnliches nicht ausreichend. Nur durch einen dosieren und überschwelligen Trainingsreiz kann Muskulatur aufgebaut und gekräftigt werden. Solche Wachstumsreize sind Belastungen, die über die alltäglichen Bewegungen hinaus gehen.
Durch diese Wachstumsreize versorgt Ihre Muskulatur Ihren gesamten Körper mit wichtigen Botenstoffen, den sogenannten Myokinen. Diese Hormone werden bei Muskeltraining vermehrt ausgeschieden und dienen als Kommunikation zwischen den Organen und sind in der Lage uns wirksam vor Krankheiten zu schützen. Sie sind die Ladestationen und Wegweiser für unser Immunsystem.


Kurz gesagt:


Sarkopenie ist der Verlust von Muskelmasse und Dynapenie der Verlust von Muskelkraft. Dieser Prozess beginnt bereits ab dem 25. Lebensalter.
Um dem Abbau der Muskulatur und der damit einhergehenden Lebenseinschränkungen entgegenzuwirken braucht es bereits in jungen Jahren, vor allem aber auch im Alter individuell, angepasstes Krafttraining mit überschwelligen Trainingsreizen.


Ihre Muskulatur ist Ihre Apotheke und somit ist sie entscheidend dafür, welchen Weg Sie im Leben einschlagen.

Denn Sarkopenie und Dynapenie betrifft früher oder später jeden Menschen!


Wir vom healthybodies - Dein Gesundheitsclub können und werden Ihnen effektiv dabei helfen, Ihre Muskelmasse und Ihre Muskelkraft zu erhalten oder wiederzuerlangen.


BEUGEN SIE SARKOPENIE EFFEKTIV VOR. HIER KÖNNEN SIE SICH DAZU BERATEN LASSEN.